EiNK e.V. Position zum Thema Spielplätze in Norheim

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In der Ortsgemeinde Norheim gibt es derzeit 3 öffentliche Kinderspielplätze:

  • Spielplatz Rotenfelshalle (Bürgermeister-Kirsch-Anlage)
  • Spielplatz Seeboldstraße (Ecke Adalgerstraße)
  • Spielplatz Kreuznacher Straße (Ecke Reiterweg)

Zusätzlich befinden sich auf dem Schulhof der St. Martin-Grundschule einige wenige Spielgeräte – diese zählen jedoch nicht als öffentlicher Kinderspielplatz, da die Ortsgemeinde nicht der Träger ist und der Schulhof jederzeit, insbesondere außerhalb der Schulzeiten, geschlossen werden kann.
Ebenso verhält es sich mit den Spielgeräten auf dem Gelände der Katholischen KiTa St. Hildegard. Diese sind ausschließlich während der KiTa Öffnungszeiten für die dort angemeldeten Kinder zugänglich.

Am äußersten nordöstlichen Randes des Wohngebietes von Norheim befindet sich außerhalb in Richtung Traisen (Ecke “Am Götzenfels / Kreuznacher Str.”) ein Bolzplatz. Das Grundstück befindet sich nicht im Besitz der OG, sondern wird seit Mitte der 80er Jahre gepachtet. Der Bolzplatz scheint seit geraumer Zeit nicht bzw. sehr wenig genutzt, was sicherlich am unebenen Untergrund, den schlichten Fußballtoren ohne Netze, sowie dem oft langen Gras liegt.

In dem in den 70er/80er Jahre erschlossenen Baugebiet “Auf dem Mühlental – Am Roten Kreuz” (grob: Wohngebiet nordöstlich des Verkehrskreisels Richtung Traisen) gibt es 4 öffentliche Grünflächen im Besitz der OG. Laut aktuellem Beschluss des Gemeinderates (bei Gegenstimmen) ist es beabsichtigt diese 4 Grünflächen zu veräußern, 2 davon als Bauland. Dazu ist eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Diese wird derzeit erarbeitet.

Auf einer dieser 4 Grünflächen ist der Spielplatz Kreuznacher Straße (sicherlich das Bauland “Filetstück”). Der Spielplatz, sowie die sich darauf befindlichen 6 gut-gewachsenen Bäume, existiert bereits seit Jahrzehnten. Während der letzten 10 Jahre wurden einige Spielgeräte abgebaut und durch Neue ersetzt (z.B. Schaukel, Wippe). Andere befinden sich am Ende ihrer Lebenszeit (z.B. Turm der Rutsche), bzw. müssten grundlegend instand gesetzt werden.

Die anderen 2 Spielplätze der Ortsgemeinde befinden sich in einem ähnlichen Zustand.

 

Die Elterninitiative Norheimer Kinder e.V. fordert primär die Erhaltung des Spielplatzes Kreuznacher Straße am aktuellen Standort, sowie eine Investition in adäquater Höhe in die Erhaltung, Ertüchtigung, sowie Ausbau aller Norheimer Spielplätze. Sicher, kindgerecht, langfristig!

 

EiNK e.V. ist bereit, die Verlegung des Spielplatzes auf den Bolzplatz zu akzeptieren, sofern folgende Punkte daran gekoppelt werden, und diese Entscheidung vom Gemeinderat mitgetragen wird. Ein potentielles Neubaugebiet, insbesondere im Falle einer Durchfahrtsstraße auf dem Grundstück Kreuznacher Str., hätte grundlegende Auswirkungen auf diese Lösung.  

  • Adäquate Investition in alle Norheimer Spielplätze!
    Ein Löwenanteil aus dem Verkauf der Grünflächen soll und muss in die Spielplätze investiert werden. Plus zusätzliche Gelder. In Vorgesprächen wurde ein Betrag von 50,000 bis 70,000 € (u.a. im Zeitungsartikel) seitens des Ortsbürgermeisters genannt.
    Erhaltung! Ertüchtigung! Ausbau! Die Eltern unterstützen tatkräftig mit Arbeitskraft!

 

  • Beteiligung der Kinder bei der Planung der Spielplätze!
    EiNK e.V. ist bereit die Abstimmung der Pläne zwischen OG und Kinder zu koordinieren. Denn wer weiß besser wie ein Spielplatz auszusehen hat als die Kinder selbst.

 

  • Nachpflanzen der verlorengegangen Bäume!
    Leider werden vermutlich mit der Umwandlung der Grünflächen in Bauland die schönen, großen, jahrzehntealten Bäume geopfert werden müssen. Diese müssen in Norheim adäquat nachgepflanzt werden.

 

  • Langfristige Sicherung der Erhaltung der Spielplätze!
    Es darf nicht in ein paar Jahren wieder eine Abschaffung eines Spielplatzes zur Debatte stehen. Das Neubaugebiet Borbach hatte damals keinen Spielplatz erhalten, mit Verweis auf die existierenden Spielplätze. Zusätzlich ist zu erwarten, dass mehr junge Familien den Weg nach Norheim finden werden, insbesondere wenn es zu einem weiteren Neubaugebiet kommen sollte. Auch in den alten Baugebieten findet ein gewisser Generationenwechsel statt. Zudem sollte der Pachtvertrag des Bolzplatzes langfristig verlängert werden, bzw. das Grundstück durch die OG erworben werden.

 

Über die Elterninitiative Norheimer Kinder e.V. (EiNK e.V.)

Wir sind ein Zusammenschluss Norheimer Eltern, mit Unterstützung von weiteren Verwandten, Nachbarn, und Interessierten, die sich für die Belange der Kinder in der Ortsgemeinde Norheim einsetzen. Entstanden aus der Not um fehlende Kindergartenplätze, werden wir uns auch weiterhin für die Bedürfnisse des Dorfnachwuchses einsetzen.

 

Der Vorstand der Elterninitiative Norheimer Kinder e.V.

Mark Douglass Daniel Meiser Melanie Wetzmüller Simone Senft Estera Douglass Tanja Meiser Frances Pörksen
Vorsitzender Stellv.Vorsitz. Beisitzer Beisitzer Schatzmeister Beisitzer Beisitzer